Trinkwasserversorgung in Möglingen sichergestellt – Einsatz nach Verunreinigung

Am Karfreitag kam es infolge einer Verunreinigung des Trinkwassers durch die illegale Entsorgung organischer Lösungsmittel zu einem umfangreichen Einsatz in der Gemeinde Möglingen. 

Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung wurde durch die Gemeinde Möglingen ein entsprechender Einsatz veranlasst. Die Einsatzkräfte aus Möglingen übernahmen zunächst von 06:00 Uhr bis 15:00 Uhr die Organisation und Durchführung der Trinkwasserausgabe. 

Ab 15:00 Uhr übernahm der Bevölkerungsschutz mit der Einsatzeinheit Mitte Leistungsmodul Betreuung und Logistik die weiteren Maßnahmen bis 20:00 Uhr. Über den gesamten Einsatztag hinweg wurden insgesamt 351 Wasserabgaben durchgeführt, darunter dreimal die Bereitstellung eines sogenannten „Wassertaxis“. Dieses wurde durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eingerichtet, um die Versorgung von mobil eingeschränkten Personen sicherzustellen. 

Am darauffolgenden Tag wurde der Einsatz durch die Einsatzeinheit Süd mit dem Leistungsmodul Betreuung und Logistik fortgeführt. Diese übernahm die Trinkwasserausgabe im Bürgerhaus und stellte die weitere Versorgung der Bevölkerung sicher. Dabei wurden insgesamt 129 Wasserabgaben durchgeführt, einschließlich dreier weiterer Wassertaxi-Fahrten. 

Um 20:00 Uhr wurde der Krisenstab darüber informiert, dass die Trinkwasserproben keine Rückstände organischer Benzole mehr aufweisen. Daraufhin erfolgte die Freigabe des Trinkwassers durch das zuständige Gesundheitsamt. 

Im Anschluss unterstützten die Einsatzkräfte die Verteilung von Informationsflyern zur Entwarnung innerhalb der Gemeinde Möglingen. 

Insgesamt waren sechs Helferinnen und Helfer der Einsatzgruppe Bereitschaft (EGB), eine Spontanhelferin sowie 19 Einsatzkräfte des Bevölkerungsschutzes im Einsatz. 

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Beteiligten: die Einsatzkräfte des Bevölkerungsschutzes vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und den Maltesern, die Freiwillige Feuerwehr, die Gemeindeverwaltung Möglingen, die Mitarbeitenden des Landratsamts, die Mitarbeitenden des Gesundheitsamts, alle weiteren unterstützenden Personen und die betroffenen Bürgerinnen und Bürger für ihr Verständnis. 

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Einsatz des Führungsmoduls der Einsatzeinheit Mitte bei Großbrand in Pleidelsheim

Am Sonntag, den 8. März, wurde das Führungsmodul der Einsatzeinheit Mitte gegen 4:30 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Betreuung 50“ zu einem Großbrand nach Pleidelsheim alarmiert. 

Aufgrund eines parallel stattfindenden Ausbildungswochenendes befand sich der Einsatzleitwagen (ELW) zunächst an einem anderen Standort. Die Einsatzkräfte reagierten jedoch flexibel und stellten die Einsatzbereitschaft kurzfristig sicher. 

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle übernahm das Führungsmodul zunächst den Einsatzabschnitt Erstversorgung und Transportkoordination. In enger Abstimmung mit dem Leitenden Notarzt (LNA) sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) wurde der Transport von sechs betroffenen Personen in umliegende Krankenhäuser koordiniert. 

Im weiteren Einsatzverlauf übernahmen die Kräfte zusätzlich den Abschnitt Bereitstellung, um nachrückende Einheiten zu koordinieren und die Einsatzorganisation zu unterstützen. 

Gegen 7:10 Uhr konnte der Einsatz für das Führungsmodul beendet werden. 

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Organisationen für die gute und professionelle Zusammenarbeit, unabhängig davon, ob im Ehren- oder Hauptamt sowie bei Feuerwehr, Polizei und allen beteiligten Organisationen. Ein besonderer Dank gilt zudem den eingesetzten Kräften des Führungsmoduls der Einsatzeinheit Mitte für ihren engagierten Einsatz. 

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